
Die Aufgaben des Fabrikdatenmanagements sind die Verwaltung und Bereitstellung von Daten der Fabrik- und Prozessplanung entlang des Fabriklebenszyklus, von der strategischen Unternehmensplanung bis zum Fabrikbetrieb.
Ein strukturiertes Fabrikdatenmanagement bildet die Grundlage für eine durchgängige und integrierte Fabrik- und Prozessplanung. Benötigte Daten müssen den entsprechenden Phasen des Fabriklebenszyklus zur Verfügung gestellt werden, damit die Planungsprozesse effizient und optimal sind.
Die Vorteile des integrierten Fabrikdatenmanagements bestehen in der Vermeidung von Fehlentwicklungen, der Verkürzung der Planungsdauer, der Reduzierung der Entwicklungs- und Umsetzungskosten sowie in der Aktivierung von Synergien in der Kooperation innerhalb vernetzter Produktionssysteme. Die Standardisierung der Datenstruktur und der Systemschnittstellen ist hierbei eine unabdingbare Voraussetzung.
Digitale Modellierung von vernetzten und wissensbasierten Fabriken, Anlagen und Prozessen
Die digitale Modellierung von Fabriken und Prozessen dient der Veranschaulichung geplanter oder bereits existierender Strukturen.
Hinterlegt werden alle relevanten Informationen wie auch Erfahrungen, die aus der »Alt-Struktur« gesammelt wurden. Aus der Modellierung werden Erkenntnisse zum Systemverhalten der Fabrik gezogen und auf die real existierende Produktion übertragen.
eferenzmodelle des Fabriklebenszyklus folgen dem Lebenslauf einer Fabrik, der in der strategischen Unternehmensplanung beginnt und alle Phasen bis zum Rückbau umfasst. Im Hinblick auf die Vielzahl der beteiligten Organisationen ist es zwingend notwendig, eine gemeinsame Datenbasis aufzubauen, die in Analogie zu Produktdaten-Managementsystemen sowohl die Datenhaltung als auch die Schnittstellen von lokalen Anwendungen bedient.
Analyse und systematische Strukturierung von Fabrikdaten
Die systematische Strukturierung der Fabrikdaten ist die Grundvoraussetzung für die durchgängige Fabrik- und Prozessplanung.
Im Hinblick auf die Vielzahl der an Fabrik- und Prozessplanung sowie am Fabrikbetrieb beteiligten Organisationen ist es zwingend notwendig, eine gemeinsame Datenbasis aufzubauen, die in Analogie zu Produktdaten-Managementsystemen sowohl die Datenhaltung als auch die Schnittstellen von lokalen Anwendungen bedient.
Systematisches und durchgängiges Fabrikdatenmanagement durch ein standardisiertes Datenmodell
Ein standardisiertes Fabrikdatenmodell ist die Basis für ein durchgängiges Datenmanagement, das zur Standardisierung der Workflows und Schnittstellen lokaler Anwendungen sowie zur Systematisierung der Arbeitsweisen beiträgt.
So werden Synergieeffekte erzielt, um die Kooperation innerhalb verteilter und »autonomer« Netzwerke des Engineerings von Fabriken und Prozessen zu unterstützen.
Dem Fabrikdatenmodell soll eine ganzheitliche Sicht und Strukturierung aller Informationen von Fabrikobjekten (Gebäude, Medien, Maschinen, Anlagen, Betriebsmittel) hinterlegt werden, um den Aspekten der durchgängigen Fabrik- und Prozessplanung, der ganzheitlichen Optimierung und der permanenten Veränderung von digitalen, vernetzten und wissensbasierten Produktionssystemen zu genügen.