Das Institut beschäftigt sich mit einer der modernsten generativen Fertigungsverfahren zur Herstellung von Musterprototypen. Generell gehören diese Verfahren zu der Gruppe der Rapid-Prototyping Verfahren und zeichnen sich besonders durch den schichtweisen Aufbau und der gezielten Einbringung einer Wärmequelle in das Bauteil aus. Das Lasersinterverfahren wird hier am Institut weiterentwickelt und optimiert.
Ziel des Forschungsgebietes des Direkten-Metall-Lasersinterverfahrens (DMLS) ist die Weiterentwicklung und Optimierung der Prozessfähigkeit zur direkten Herstellung von funktionalen Bauteilen mit gezielt lokal eingebrachten Eigenschaften aus unterschiedlichen pulverförmigen Werkstoffen.
Zu diesem Zweck wurde eine neue Technologie, derzeit noch im Prototypen Stadium entwickelt, um die Pulverauftragung mehrerer Werkstoffe und die anschließende Versinterung mittels Laser zu ermöglichen. Zur Verbesserung des Prototypen werden insbesondere aus dem industriellen Forschungs- und Entwicklungsbereich interessierte Investoren und Anwender gesucht.
Es wurden einige industrielle Projekte erfolgreich durchgeführt. Darunter die Herstellung eines Druckkörpers für ein Forschungsinstitut an der Universität Stuttgart. Derzeitig läuft eine Machbarkeitsstudie mit einem Großkonzern zur Herstellung lasergesinterter Strukturen. Die nähe zum Fraunhofer IPA als auch die Einbindung in Forschungsverbünde ergänzen das Portfolio.
Ausstattung
Zur Durchführung von industriellen Projekten steht folgendes Ausstattungsportfolio zur Verfügung:
- EOSINT M 250 Xt mit einem 200 Watt CO2-Laser (s. Bild)

- Direct Metall 20 (Nickel-Bronze-Pulver)
- Direct Steel H 20 (Stahlpulver)
- Strahlkabinen zur Nachbearbeitung