IFF-Mitarbeiterin Susan Kärcher, APZ-Leiterin Petra Foith-Förster und Ministerialdirigent Günter Leßnerkraus vom Wirtschaftsministerium

26. Juni 2018 / Birgit Spaeth

»100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg«

Lernfabrik des IFF und Applikationszentrum Industrie 4.0 ausgezeichnet Am 6. Dezember 2017 wurde das Applikationszentrum Industrie 4.0 beim Wettbewerb »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« ausgezeichnet.
[Bild: Rainer Bez]

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können im Applikationszentrum testen, welche Industrie-4.0-Anwendungen sich für sie eignen. Die Wissenschaftler unterstützen sie, die Lösungen auszuwählen, anzupassen und im Unternehmen einzuführen. Auf diese Weise werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Anwendung gebracht. Weiterhin können die Experten aus dem IFF und Fraunhofer IPA ihre Forschung an die Bedarfe der Industrie anpassen.
Demonstratoren erzählen Geschichte des Nutzens

Die Entwicklungsbereiche des Applikationszentrums basieren größtenteils auf der Studie »Industrie 4.0: Entwicklungsfelder für den Mittelstand« des Fraunhofer IPA aus dem Jahr 2016. Hier haben die Stuttgarter Forscher vier Stufen von Industrie 4.0 definiert und in eine systematische Reihenfolge gebracht. Im Applikationszentrum werden seitdem kontinuierlich Demonstratoren und Anwendungsszenarien entwickelt, die die Entwicklungsfelder mit Leben füllen. »Damit erleben Unternehmen nicht nur einzelne Demonstratoren, sondern eine zusammenhängende Geschichte des Nutzens von Industrie 4.0«, ist Petra Foith-Förster, Leiterin des Applikationszentrums, überzeugt. Dabei zeigen die Forscher keine statischen Exponate, sondern entwickeln die Demonstratoren und Showcases kontinuierlich weiter.