Das IFF und das Fraunhofer IPA kooperieren eng miteinander, so dass Sie studentische Arbeiten auch in Kooperation mit dem Fraunhofer IPA schreiben können.
Alle offenen Themen des IFF und des Fraunhofer IPA finden Sie unter Abschlussarbeiten auf der Homepage des Fraunhofer IPA .
Gerne können Sie sich auch Initiativ bewerben. Die Ansprechpartner für die jeweiligen Bereiche des Fraunhofer IPA finden Sie auf der Homepage des Fraunhofer IPA unter Aktuelle Forschung. Ansprechpartner am IFF finden Sie auf unserer Homepage unter Forschung
Weitere Themenausschreibungen
In Zellkultur- und biotechnologischen Anwendungen steigt die Bedeutung sicherer, geschlossener Systeme. Insbesondere Membranverbindungen in Behältern oder Deckelsystemen sollen Öffnungen nach außen reduzieren, um das Risiko von Insterilitäten während des Prozesses zu minimieren.
Für die Entwicklung zukünftiger Gefäß- und Deckelkonzepte werden geeignete Verbindungsverfahren zwischen Silikon-Membranen und Polycarbonat-Bauteilen benötigt. Dabei müssen sowohl technische, biologische als auch produktionsbezogene Anforderungen berücksichtigt werden.
Ziel der Arbeit: Auswahl eines optimalen Verfahrens zum Fügen von Silikonmembranen auf Polycarbonat mit prototypischer Überprüfung
Abteilung: Bioprozess- und Systemengineering
Beginn: ab sofort (Stand 09.04.2026)
Kontakt: Sebastian Lapp und Jan Gehringer (jan.gehringer@ipa.fraunhofer.de)
Für die Durchführung von Life Cycle Assessments (LCA) werden detaillierte Produktstrukturen und Stücklisten (Bills of Materials, BoM) benötigt. In der Unternehmenspraxis liegen diese Daten jedoch häufig in heterogenen Formaten und unterschiedlicher Qualität vor – z. B. aus ERP-, PLM- oder Excel-basierten Systemen. Die manuelle Aufbereitung für LCA ist zeitaufwändig, fehleranfällig und erschwert die routinemäßige ökologische Bewertung von Produkten.
Eine automatisierte oder teilautomatisierte BoM-Aufbereitung kann hier wesentlich dazu beitragen, LCA effizienter, reproduzierbarer und besser in bestehende Entwicklungs- und Planungsprozesse integrierbar zu machen. Ziel dieser studentischen Arbeit ist es, Ansätze zur automatisierten Aufbereitung von Stücklisten für Life Cycle Assessments zu untersuchen, ein strukturiertes Vorgehen zu entwickeln und dieses exemplarisch zu erproben. Im Fokus stehen insbesondere die Identifikation relevanter BoM-Attribute, die Harmonisierung der Daten sowie die Vorbereitung für eine Anbindung an LCA-Datenbanken.
Abteilung: Nachhaltige Wertschöpfungssysteme
Beginn: ab 01.04.2026
Kontakt: Maximilian Schutzbach
Für automatisierte Life Cycle Assessments (LCA) werden große Mengen konsistenter und vollständiger Daten benötigt. In der Praxis sind diese Daten jedoch oft über verschiedene IT‑Systeme verteilt, unvollständig, inkonsistent oder nur mit hohem manuellem Aufwand nutzbar. Dies erschwert eine durchgängig digitale und automatisierte ökologische Bewertung von Produkten und Prozessen.
Künstliche Intelligenz (KI) bietet hier neue Möglichkeiten: Zum einen können relevante Informationen automatisiert aus unterschiedlichen Datenquellen extrahiert werden (Data Extraction), zum anderen lassen sich fehlende oder unsichere Werte durch geeignete Imputationsverfahren systematisch ergänzen (Data Imputation). Beides ist ein zentraler Baustein für skalierbare, automatisierte LCAs. Ziel dieser studentischen Arbeit ist es, KI‑basierte Ansätze für Data Extraction und Data Imputation im Kontext automatisierter LCAs zu untersuchen, zu bewerten und exemplarisch zu demonstrieren.
Abteilung: Nachhaltige Wertschöpfungssysteme
Beginn: ab 01.04.2026
Kontakt: Maximilian Schutzbach
Die Studien-/Masterarbeit untersucht die ökonomischen, finanziellen und gesellschaftlichen Wirkungen von CO₂-Bepreisung und Kohlenstoffmärkten und leitet daraus Implikationen für Klimapolitik und Finanzmärkte ab.
Abteilung: Nachhaltige Wertschöpfungssysteme
Beginn: ab 01.04.2026
Kontakt: Kathrin Engelhardt
Die Finanzierung von Klimaanpassung zählt zu den zentralen Herausforderungen einer zukunftsfähigen Finanzwirtschaft. Während für den Klimaschutz bereits etablierte Modelle existieren, sind praktikable, effiziente und skalierbare Lösungen für Anpassungsmaßnahmen – insbesondere auf kommunaler und regionaler Ebene – bislang deutlich weniger entwickelt.
Im Rahmen Ihrer Masterarbeit analysieren Sie bestehende sowie innovative Finanzierungsinstrumente für Klimaanpassungsmaßnahmen und bewerten deren Eignung, Effizienz und Wirkung. Alternativ entwickeln Sie eine systematische Klassifizierung von Klimaanpassungsmaßnahmen und untersuchen deren Potenzial zur Risikominderung sowie deren finanziellen Impact. Ziel ist die Erarbeitung wissenschaftlich fundierter und zugleich praxisnaher Modelle sowie einer strukturierten Übersicht, aus der hervorgeht, welche Finanzierungsinstrumente sich für welche Anpassungsmaßnahmen eignen.
Abteilung: Nachhaltige Wertschöpfungssysteme
Beginn: ab 01.04.2026
Kontakt: Kathrin Engelhardt
Dieses Projekt zielt auf die Entwicklung einer cyber-physischen Plattform ab, die ein reales Exoskelett-Prototyp-System mit einem Digital Twin sowie einer Virtual-Reality-(VR)-Visualisierung integriert und dadurch Human-in-the-Loop-Tests in Echtzeit ermöglicht.
Abteilung: Gesundheitstechnologien und -prozesse
Beginn: ab 01.04.2026
Kontakt: Enrique Bances, email: nelson-enrique.bances-purizaca@iff.uni-stuttgart.de
Dieses Projekt konzentriert sich auf die Integration von Digital-Twin-Technologie mit Mensch–Exoskelett-Systemen durch ein Echtzeit-Verarbeitungsframework, das auf einer ereignisgesteuerten Architektur (Event-Driven Architecture, EDA) basiert. Ziel ist die Entwicklung eines cyber-physischen Ökosystems, in dem der Digital Twin die Mensch–Exoskelett-Interaktion in dynamischen Umgebungen nicht nur abbildet, sondern auch vorhersagt und optimiert.
Abteilung: Gesundheitstechnologien und -prozesse
Beginn: ab 01.04.2026
Kontakt: Enrique Bances, email: nelson-enrique.bances-purizaca@iff.uni-stuttgart.de
In der vorliegenden Arbeit sollen die Basisprinzipien der prozessadaptiven Produktion definiert und eine Systematik zur Unterteilung der Anwendungsgebiete entwickelt werden. Zudem werden passende Anwendungsfälle aufgezeigt. Diese Arbeit bietet dir die Möglichkeit, sich mit den neuesten Trends der industriellen Fertigung zu beschäftigen und praxisnahe Erfahrungen in der Analyse und Optimierung von Produktionsprozessen zu sammeln. Das Thema vereint Aspekte aus Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik und eröffnet dir somit einen interdisziplinären Zugang zur Problemlösung.
Abteilung Nachhaltige Produkt- und Prozessentwicklung
Stand 01.04.2026
Kontakt: Andreas Aichele, email: andreas.aichele@iff.uni-stuttgart.de
• Arbeiten Sie an einem realen Großbauwerk mit hoher technischer und gesellschaftlicher Relevanz
• Gestalten Sie die Entwicklung moderner Monitoring-Systeme für Bauwerke aktiv mit
• Profitieren Sie von enger fachlicher Betreuung durch die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und die Universität Stuttgart
Die Schleuse Kriegenbrunn zählt zu den höchsten und schlankesten Schiffsschleusen Deutschlands. Aufgrund von Tragfähigkeitsdefiziten wird das Bauwerk kontinuierlich messtechnisch überwacht. Besonders die jahreszeitlichen Temperatureinflüsse führen zu deutlich messbaren Verformungen der Schleusenkammer. In direkter Nachbarschaft entsteht derzeit ein Schleusenneubau. Dafür wird eine über 200 m lange und rund 30 m breite sowie tiefe Baugrube hergestellt, die zusätzliche Einflüsse auf das Verformungsverhalten der bestehenden Schleuse erwarten lässt. Berechnungen mittels Finite-Element-Methoden liegen vor und müssen mit den realen Messdaten abgeglichen werden.
Kontakt: Professor Marco Huber, email: marco.huber@iff.uni-stuttgart.de
Ausschreibungen für Initiativbewerbungen
Bist du fasziniert von der Zukunft der Produktion und möchtest einen Beitrag zu innovativen Lösungen leisten? Dann bewirb dich jetzt - egal ob mit einem eigenen Thema, einer groben Vorstellung über mögliche Inhalte oder einer komplett offenen Themensuche.
Aktive Exoskelette unterstützen die Manipulation schwerer Lasten in Logistik und Produktion. Derzeit
erfolgt die Aktivierung häufig manuell, wodurch eine situationsabhängige Anpassung an
unterschiedliche oder unbekannte Lasten nur eingeschränkt möglich ist.
Ziel unseres Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer biointelligenten Steuerung, bei der
biologische Signale wie Elektromyografie (EMG) und Kinematik in den Regelkreis integriert werden.
Dadurch soll die Unterstützungskraft adaptiv und bedarfsgerecht in Echtzeit angepasst werden.
Im Rahmen des Projekts vergeben wir mehrere Abschlussarbeiten mit unterschiedlichen
Schwerpunkten:
Entwicklung echtzeitfähiger muskuloskelettaler Modelle mit CEINMS-RT
Datengetriebene Lastschätzung mittels Machine Learning
Entwicklung und Evaluation einer robusten Regelungsarchitektur für aktive Exoskelette
Systemintegration und Echtzeitimplementierung
Kontakt: Thomas Dobosz, email: thomas.dobosz@iff.uni-stuttgart.de
Unsere Forschungsthemen decken alle Bereiche der Produktionstechnik ab, mit einem besonderen Fokus auf Zerspanungstechnologie. Zu unseren Highlights zählen Weiterentwicklungen in der Sägetechnologie (Werkzeugentwicklung, Prozessoptimierung), Zerspanung hochanspruchsvoller Werkstoffe und Verbindungs-technik, im Besonderen Kleben. Auch in den Bereichen Recyclingtechnologien, 3D-Druck und Robotik sind wir führend. Energieeffiziente Fertigungsverfahren und intelligente Systeme ergänzen unser Portfolio.
Wir laden Studierende herzlich ein, sich initiativ bei uns zu bewerben. Bringt eure eigenen Ideen und Interessen ein – wir finden passende Abschlussarbeiten, die euren Fähigkeiten und Vor-lieben entsprechen. Interessierte können unsere Werkhalle und unseren Maschinenpark unverbindlich besichti-gen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Ansprechpartner Lehre
Cornelia Schott
Ansprechpartnerin Lehre