p Willkommen beim IFF

Willkommen beim IFF

Das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) gehört zu den größten, forschungsstärksten und traditionsreichsten Instituten der Fakultät 7, Produktions- Konstruktions- und Fahrzeugtechnik, an der Universität Stuttgart. Mit den Forschungsbereichen Fabrikbetrieb, Digitale Fabrik und Fertigungstechnik sowie der innovativen Lernfabrik für advanced Industrial Engineering bietet es den Studierenden ein breites spannendes Portfolio. Das IFF kooperiert eng mit dem anwendungsorientierten Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Beide Institute werden von Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl geleitet.


IFF begleitet Unternehmen auf dem Weg in die Industrie 4.0

​Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat auf der Hannover Messe den Bewilligungsbescheid für ein großes Forschungsprojekt an den Leiter des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF, Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, übergeben

Unternehmen werden künftig immer häufiger „intelligente“ personalisierte Produkte herstellen, sonst geht ihre globale Wettbewerbsfähigkeit verloren. Deutschland nimmt zwar beim Thema Industrie 4.0 (noch) eine Spitzenrolle ein, gleichwohl behindert aber die immer noch gering ausgeprägte Verzahnung von Forschung und Praxis den notwendigen raschen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt.

 
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben den ökonomischen Nutzen von Industrie 4.0 bisher noch kaum erfasst und wenig Erfahrung bei der Digitalisierung und echtzeitnahen Vernetzung ihrer Wertschöpfung. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat nun vor diesem Hintergrund auf der Hannover Messe den Bewilligungsbescheid für ein großes Forschungsprojekt an den Leiter des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF, Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, übergeben: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit rund fünf Millionen Euro über drei Jahre im Rahmen ihres Zehn-Punkte-Programms und der Hightech-Strategie der Bundesregierung zwei große Linien in diesem Bereich. Etwas über zwei Millionen kann das IFF für die „I4.0-Begleitforschung zur Mobilisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen“ ausgeben. Der Rest ist für die Geschäftsstelle der Nationalen Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung vorgesehen.
 
Das IFF wird mit dem Forschungsprojekt zur Stärkung, Beschleunigung und Vereinfachung des Technologietransfers zwischen anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen und KMU beitragen. Der Fokus auf KMU ermöglicht es auch bisher noch zurückhaltenden Unternehmen mit beschränkten Ressourcen, Vorreiter bei der Digitalisierung zu werden.
 
Kompetenter Partner für die Vermittlung zwischen Mittelstand und Forschungseinrichtungen ist die nun am IFF der Universität Stuttgart eingerichtete Nationale Kontakt- und Koordinierungsstelle „I4.0 Testumgebungen für KMU – I4KMU“. Damit ist das Universitätsinstitut erster Ansprechpartner und unterstützt KMU mit Informationen zu Testumgebungen in ganz Deutschland, zur Fördermaßnahme selbst und zu innovativen I4.0-Projektideen. Aufgrund der großen Erfahrung seiner Wissenschaftler kann das IFF ein bundesweites „Matching“ zwischen I4.0-Projektideen aus den Unternehmen und geeigneten I4.0-Testumgebungen in Forschungseinrichtungen herstellen und den KMU die optimalen Kontakte für deren I4.0-Projekte vermitteln. Auch bei der Antragstellung ist die Kontaktstelle behilflich.
 
Die geförderten Projekte sind themenoffen, haben aber immer einen Bezug zu Industrie 4.0, dem Internet der Dinge und Dienste oder cyber-physischen Systemen. Sie haben eine Laufzeit von 6-12 Monaten und können eine Zuwendung des BMBF von bis zu 100.000 € erwarten.
 
„Innovative Test-Umgebungen wie das Applikationszentrum Industrie 4.0 in unserem Haus werden die Schwellenangst der KMU senken. Wenn Unternehmen eigene Ideen ohne großes Risiko ausprobieren können, wird die längst fällige Ausbreitung der I4.0-Technologien hoffentlich stark beschleunigt. Ich rate jedem KMU, sich in Sachen Industrie 4.0 beraten zu lassen. Auch wenn am Ende nicht alle in die Digitalisierung einsteigen, für viele Betriebe könnten anhaltendes Desinteresse oder Untätigkeit aufgrund diffuser Ängste am Ende das wirtschaftliche Aus bedeuten,“ so der Institutsleiter des IFF, Professor Thomas Bauernhansl.
 
 
Übergabe I4kmu.jpg
Bei der Übergabe des Förderbescheids auf der HMI.
v.li. Dominik Lucke (IFF, Universität Stuttgart), Daniel Senff (VDI Technologiezentrum/Plattform Industrie 4.0), Ministerin Johanna Wanka (BMBF), Thomas Bauernhansl (IFF, Universität Stuttgart/Fraunhofer IPA), Sascha Hermann (VDI Technologiezentrum). Bild: Tobias Herbst/Fraunhofer IPA)

 
Kontakt:
Nationale Kontakt- und Koordinierungsstelle
„I4.0 Testumgebungen für KMU - I4KMU“
Institut für Industrielle Fertigung
und Fabrikbetrieb IFF der Universität Stuttgart
Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart
T 0711 / 685-61866
 
Pressekontakt:
Dr. Birgit Spaeth
Pressesprecherin
Institut Industrielle Fertigung
und Fabrikbetrieb IFF der Universität Stuttgart
Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart
T 0711 / 970-1810
E-Mail: birgit.spaeth@iff.uni-stuttgart.de
Internet: iff.uni-stuttgart.de